Band 
Vierter Band.
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Zweyter Theil.

Bestimmung der Sonnenpa rallaxe.

§^achdem ich den Fehler der Cajaneburger Beobach-tung beym AuScritt in der äußern Berührung erwiesen,und die Beobachtung selbst von den vergleichlingsfahi-gen, die Sonnenparallape zu bestimmen, auSgesctstostenhabe: so werde ich nun die Kalküls vorlegen, mittelstdenen ich aus den Währungen des Durchgangs der Ve-nus zwischen den beyden innern Berührungen, welchezu Wardhus im Finmarkischen Laplande, zu St. Jo-seph in Californien, im Hafen Hudsonsbay, und aufder St. Gcorgeninsel nach Engländischcr Benennung,oder Taheiti, nach der Franzosen Benennung, beobach-tet worden sind, die Sonnenparaliare gefolgert habe.Meine Methode ist eben diejenige, die einst Hmlley fürdie genaueste und sicherste angegeben, und klüglich vor-geschlagen hat. Diese Methode aber hat bey der Ver-gleichung der Wardhuser Beobachtung mit der Taheicersolch eine Genauigkeit, daß der Zeitunterschied der bey-derseitigen Währungen, in Beziehung auf die beydenbeobachteten innern Berührungen selbst, 2 z' r o" betragt,um welche die Währung des zu WardhuS beobachtetenDurchganges länger, und die zu Taheiti kürzer ist.Um also einen Fehler von einer Sekunde in der Be-stimmung der Sonnenparallaye zu begehen , wurde einFehler von Zeit in der Beobachtung erfordert.Ein Fehler, den keiner von beyden Beobachtern so leichtbegangen haben wird.

Diese Methode aber bestehet darin, daß man ineiner angenommenen Hypothese einer Sonnenparallaxe,nach den bekannten Kalküls die parallaktische Wirkungjn Zeit bestimme, die einem jeden Orte der BeobachtungHell, 4. Band. D im-