Von der Kenntniß des Getreides, z
daß das Mehl theils,'« sechseckigen, größtenkheilsaber ii,runden Körperchen sich befand, welche von ei-Nein sehr- dunen Häutchcn umgeben waren, krauben-f^wig aneinander hingen, und den Granaten nicht^"ähnlich sahen. Diese angegebenen Beobacht»«-3m habe ich durch sorgfältige Versuche bestätigt be-funden; nur eines aber darf hier nicht mit Still-schweigen Übergängen werden, nämlich die Verschie-denheit des Mehls in Rücksicht auf das Ansehen.Der verschiedene Boden, woranfdieGetreideartenwachsen, bewirkt nothwendigerweise auch eine Ver-schiedenheit des Mehls. Getreide, z. B. das aufeinen» sandigen Boden wächst, welches dem An-scheine nach sehr dürftige Körner hak, giebt nichtnur ein sehr weißes, sondern auch viel Mehl, wo-gegen Getreide, das auf einem niedern und etwasfeuchten Boden wächset, dickschälige Körner hat,die wenig und dabei kein weißes Mehl geben. Soverschieden nun der Boden ist, so verschieden istauch die Güte des Getreides, welches ein aufmerk«sanier Müller beim Mahlen desselben sehr leichtbemerken kann. Da nun daö Korn so wie dessenBestandtheile so verschieden sind, wie das bisher^sagte gczeiget hat, so wirb man leicht einsehen,man auch in der bestmöglichst eingerichteten, 'hle doch verschiedenes Mehl erhält, wenn man*uchr die Äetreidearten jede nach ihrer besondern
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