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3 (1816) Bleichkunst, Blau- und Schwarzfärberei, und Blau- und Schwarzdruck / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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theils aber macht die Seltenheit, in welchermanche Erden z. B- die Zirkonerde, die Aller«erde und Bertllcrde angetroffen, es unmöglich,praktischen Nutzen davon zu ziehen.

§. io8-

Da die Erden, für sich allein, als feste Körtper sick nicht mit den Zeugen verbinden lassen,so müssen sie in einen flüssigen Zustand versetzt,d. h. aufgelösi werden. Im Wasser sind dieErden unauflöslich, man muß also zur AuflösungSauren anwenden, und bei der Thonerde kannauch ätzende Lauge angewandt werden, wortnnesie ebenfalls sich auflöst, und nun zum Eindrin»gen in die Zeuge geschickt ist.

S- 109.

Die Thonerde ist aber nicht blos mit deitPigmenten verwandt, sondern auch mit den zufärbenden Produkten aus dem Pflanzen < unddem Thierreiche. Die Verwandtschaft der Thon«erde ru den Pigmenten, läßt sich leicht durchfolgenden einfachen Versuch zeigen: man verfer«tige sich einen Avsud>vvn Fcrnambukhvlz, undrühre Thonerde hinein, die man aus der Auflö«sung des Alauns im Wasser niedergeschlagen hat,so wird die Thonerde die Farbctheilchcn anziehen.Und das Dekokt enifäcbr werden. Von der Der«waudrschaft der Thonerde aber zu verschiedenenZeugen kann Man sich leicht überzeugen, wennMan eine animalische Substanz durch ein Alkaliauflöst, und hierzu eine Auflösung von Alaunfetzt; es wird sich die thierische Substanz in Ver«btndung mit der Thonerde niederschlagen, unddamit verbunden bleiben. Anderweitige Ersah«