dieses Netz wird die vorher wohl durchnäßteWeile gekrackt, zo Minuten lange in der Küpegut herum gearbeitet, dann mir dem Netz HerrauSgezvo.cn, und verkühlt; worauf sie wiederin die Küpe gebracht, und diese Operation drei»mahl hinter einander wicdcrkohlt wird. Sollteaber die Flüfiigkeit in der Küpe vor dem dritrtcn Ausfärben zu trübe geworden seyn, so wirdsie aufgerührt, derselben nach Erfordernis eineoder zwei Schüsseln voll Kalk gegeben, undnach einer anderthalb ständigen Ruhe das Far,den so oft erneuert, bis die verlangte Schattirrung da ist.
§. 24^.
Sollen Tücher oder andere gewebteZeuge in der Küpe ausgefärbt werden, soblauet man sie das erste Mahl drei oder vierStunden hinter einander. Hierauf wird dieKüpe aufgerühret, mit Kalk wieder gespeiser,und nach einer zwei ständigen Ruhe das Abrblauen fortgesetzt. Hat man andere mir ver«schicdenen Deitzcn angcsokteue Zeuge i„ der.Küpe abgeblauet, die zu Grün oder Violetbestimmt sind, so muß die Küpe nachher einenetwas stärker» Zusatz von Kalk bekommen, weilsonst die in jenen Zeugen steckenden Salzthciledie Küpe zu leicht Neutralismen.
§. 248.
Aus einer neu angesetzten Küpe färbt manin der Regel die ersten 2 oder z Tage die dun-kelblauen Farben, hernach die hellen, als Korn-