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3 (1816) Bleichkunst, Blau- und Schwarzfärberei, und Blau- und Schwarzdruck / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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281
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thie von 7 OO Pfund Waare schüttet man ic,Pfund k u v fc r h a l ci g c» Eisenvitriol,und 6 Pfund rohen gepulverten Weinsteinin den mit Wasser gefüllten Kessel, und laßtes so lange kochen, bis es aufgelöst worden ist.Nun bringt man die Waare hinein, bewegt siedarinne eine halbe Stunde lang herum, läßtsie dann 2 Stunden lang stark kochen, undwendet sie alle halbe Stunden lang um. Nachdiesem zweistündigen Kochen wird die Waareherausgenommen, und auf einem Schrägenzweimahl gelüftet. Der Kessel wird ausgeleert,und mir reinem Wasser gcfüllck. Hierauf thutman in einen Sack von grober Leinewand 22Pfund K a m pechenh 0 lz, und wirst solchesin den Kessel, Gemeiniglich geschieht es, daßin Färbereien die Kessel, welche den Tag hin-durch sind gebraucht worden, gegen Abend mitreinem Wasser gcfüllec werden; in diesem Fallelaßt man das Feuer von jenen Kesseln, worauszuletzt gefärbt worden ist, unter den Schwarz-kessel bringen, damit solcher die Nacht über sicherwärmt, und das Kampechcnholz sich besser er-weichen kann, damit es des andern Tags dieFarbe desto besser von sich gibt, und man nichtnöthig hat, solches länger als eine Stundekomen zu lassen, um eine Flotte zu erhaltendie stark genug ist eine schöne satte Farbe aufdie angcsottcnc Waare z» sehen.

§- 4Z2.

In gut eingerichteten Färbereien, wo manvon den Färbchclfcrn zu Nacht einen oder zweien