Band 
[I. Band.]
Seite
7
JPEG-Download
 

verstellbaren an Schrauben hängenden Lagern. Unterhalb der Maschi-ne befindet sich der Wasserkasten J) mit darin gelagertem 6 kanti-gen Holzhaspel E; an der oberen Querverbindungsstange der Ständerbefinden sich die Porzellanaugen a u. b, und an den Ständern dieAugen c u. d. Ebenfalls zwischen beiden Ständern befindet sich dasWasserrohr W mit dem angefügten Spritzrohr w und endlich einllolzrechen r zur Leitung dos Gewebestranges O. Das Wasserrohrw' dient zur Füllung des Kastens I). Die Waaro geht durch dieAugen a u. c nach rückwärts zwischen die Walzen B u. C, windetsich im Wasserkasten J) um den Haspel E, geht wieder nach auf-wärts zwischen die Walzen B u. C und sofort, um endlich durch dieAugen A u. b die Maschine zu verlassen. Die Waaro wird der ganzenLänge der durchlöcherten Röhre w nach vor ihrem Eintritt zwischendie Walzen B u. C wieder ausgequetscht. Der Haspel E trägt dazubei, den Waarenstrang aufzulockern, so dass derselbe bei jedem er-neuerten Eintritt in die andere Richtung ausgequetscht wird. Vielenergischer erfolgt diese Umlagerung des Waarenstranges in der mit4 kantiger Schlagwalze ausgostatteton Waschmaschine von Hummel,welche in Fig. VF in der Seitenansicht dargestellt ist. Die analogenBestandtheile sind in beiden Figuren mit gleichen Buchstaben be-zeichnet.

Das Passiren der Waare durch Säure geschieht in einem Apparate,welcher der Fig. V gezeichneten Wachmaschine ähnlich und nur inkleinerem Massstabe construirt ist. Da die Waaro in Folge ihrerFeuchtigkeit bei der Passage die Säure mehr und mehr verdünnt, sohat man in der Nähe des Apparates auf höherem Niveau ein Reser-voir, in welchem man 56 grädigo Säure vorräthig hält. Der Kastendes Apparates wird zu Anfang mit 3 grädiger Säure gefüllt, woraufdie Passage der Stücke beginnt; von Zeit zu Zeit prüft man die Säuremit dem Aräometer und hält sie mittelst der 5(5 grädigon Säureimmer auf dem richtigen Grade. Es ist wohl kaum nöthig anzuführen,dass die mit Säure imprägnirte Waaro nicht trocken worden darf,wesslialb man sio auch vor Sonnenstrahlen zu schützen hat.

Eine sehr gute Waschmaschine ist die in Fig. VI b in der Seiten-ansicht dargestellte nach System Haubold. Die Holzwalzen B u. 0lagern zwischen den Ständern A und zwar wie bei den andern Wasch-maschinen die untere in festen, die obere in verstellbaren Lagern.Der von I zulaufendo Waarenstrang gelangt durch die beiden Walzenüber den Haspel D und fällt in reichen Falten in den aus glatt ge-hobelten durclilöchorten Brettern ovalförmig hergestellton WasserkastenE. Bei s u. sind Spritzrohre, von welchen die Waare in starkemStrahl mit Wasser besprengt wird; die Waare geht durch den Holz-rechen r auf den Haspel wieder durch die Walzen B u. C nach demHaspel 1) u. s. f., zuletzt geht sie über die Oberwalze C, dann überdie Abziehhaspel G, g und endlich zwischen die Walzen w des Able-