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Dr. A. Thaer's Beschreibung der nutzbarsten neuen Ackergeräthe / [Albrecht Daniel Thaer]
Entstehung
Seite
18
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Taf. IV. Fig. r. zeigt die Walze mit einem aufgesteckten Piade.

Das Rad ist an meiner Maschine bey a durch einen eisernen Bol-zen auf der Walze befestiget. Diese Stelle ist wegen des geringen Abstan-des de;, Pvades vom Kasten (vergf Fig. 7.) unbequem. Der Bolzen könnteviel bequemer bey b. Fig. 1. und 7. durchgehen. Zunächst am Piade istdie Walze mit einem eisernen,, oder besser metallenen,, Ringe belegt.

Meine von gutem ausgekochten buchenen Holze gemachten Wal-zen haben sich lange sehr gut gehalten, und haben sich nicht geworfen.Aber Vorsicht in der Auswahl des > Holzes ist dabey nöthig. Man nimtauch statt des Holzes eine eiserne Stange, und sezt die Gänge von Me-tall darauf. Dies wäre besonders in dem Fall nöthig, dais man einebreitere Maschine) mit mehreren Gängen,, die allenfals- durch ein Pferdgezogen werden könnte, machen lassen wollte. Denn wäre'die Walzelänger,, so* würde' man das Werfen des Holzes wol nicht verhindernkönnen.

In den Durchschnitten der Gange der Walzen Fig. 2. 3 und4 bedeuten die an der Spitze der Strahlen befindlichen schwarzen Punkteeinen metallenen starken Drath, der über die Schärfe der Schaufeln, zumehrerer Dauerhaftigkeit und Verhinderung des Abschleifens, eingelassen ist.

Die Walze mufs so eingesetzt werden, dafs- die Drehung der Schau-feln beym Vorwärtssehieben der Maschine nach der Stellung dieserDurchschnitte links geschehe,, nicht rechts. Da Fig. 7. die vordere Seiteder Maschine,, wenn sie geschoben wird, darstellet, so mufs die hierlinkerhand stehende Seite der Walze vorn kommen. Die schrägen län-geren Seiten der Einschnitte müssen nehmlieh immer voraus gehen.Setzte man sie umgekehrt ein , so würde sie sehr fehlerhaft aussäen.

Fi g. 2. Die Pia Per-Walze. Die senkrechte Tiefe ihrer Einschnit-

te ist Linie rheinländisch; die Entfernung einer Spitze von der an-