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4 (1819) Roth- und Gelbfärberei / von Johann Bartholomae Trommsdorff
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226
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Wichtigkeit seyn möchte. Auch macht man dieBemerkung, daß der auf diese Art behandelteLeim, nicht so leicht gerinnt, wenn er erkaltet,was ebenfalls ein großer Vortheil bet der Parpierfabrikacion ist. Wenn nun der Leim aufdieseArr behandelt worden ist: so bringt man ihnin eine Pfanne, oder auch in einen irdenenTopf, gießt 4 ; Maß auch wohl noch mehrWasser hinzu, und läßt ihn auf aelindem Feuerrecht heiß werden, auch wohl einige mal aus»kochen.

§. 270.

Da manche Farben, auch selbst den bestenTischlerleim nicht vertragen können, und mandoch eben dadurch dem Papier eine gewisseSteifheit geben will, wie dieses bei den sogernannten Corduan« oder LederpaPierender Fall ist: so wüßte man sich der Hausemblase, und zwar sehr seiner Sorten derselben,bedienen, die aber das Produkt sehr vertheucrn,und außer Konkurrenz sehen könnte. Manwendet daher P er g a m c n t sp ä h n e dazu an.Pcrgamenrspähne kann man aber nur bet denPcrgamenlmachern erhalten: es sind sehr dünneTheile einer ihrer Fettigkeit völlig beraubtenthierischen Haut, welche abfallen, wenn derPcrgamentcr sein Produkt mit dem Sroßeisenglättet, und die Ungleichheiten wegschneidet.Sie geben bei richtiger Behandlung, welche wirsogleich mittheilen werde», einen eben so hellenund angenehmen Leim, wie die Hausenblase,«nd sind sehr wohlfeil.