cz?.xvn. Von denen §ir-Sternen gegen Süden. 26^
GO:tsey,was eine jedeWelt sey,was einunfterblichesThicrsey, und verstehe,wie jedeWelt vonGOtt,und also in GOtt,aber der Mensch von der Welt, undalso in der Welt. Aber der Anfang, der Begriff, und die Zusammenstel-lung aller Dinge ist GOtt. Er der Vater ist ewig von sich selbst, dieWeben aber von ihm. Zmd.ß.i s.§.spricht es weiter: Diese ihrelOrdnungbleibt ewig, allezeit, und vermag von keiner Herstellung einiger Dinge auf-gelöset zu wcrden.Das sehen wir an denen verfiuchcenJnfernen oder Geisternder Finsterniß: sie seynd von GOtt gut und heilig erschaffen; da sie aber ausdem Llchts-brinciplo in die Finsterniß giengen, tonten sie doch in kein dll.Lllum verwand elt werden; denn alles,was von dem ewigen GOtt erschaffenwird, muß ewig bleiben. Dieses waren gedachten^ucoris seineWorte.
Nun wollen wir untersuchen, was von dem allen zu glauben. Esist im vorher angeführten Wahrheit, und auch Trug. Wir wollen bey-des von einander separiren und einem jeden seine Stelle geben. Es rä-chet gedachter Autor an- und spricht: Lieber Sohn! verstehe doch, wasGOtt sey, was eine jede Welt sey, und was ein unsterbliches Thier sey:Hier hat er Wahrheit; denn er halt GOtt vor einen ewigen, unendli-chen und unwandelbaren GOtt; nur verliehest er sich hier mit seinen Ge-dancken, und meynet, das Geschöpfe sey auch so ewig, als der Werck-Mei-ster. Es veranlasset ihn zwar die Schönheit derer Sphären zu solchenGedancken; denn er bildet sich nicht ein, daß es möglich wäre, wie GOttalle diese Schönheiten, die doch ewig feste stehen können, zerstöhren wür-de/weil er die schöne feste verbundene Harmonie derer Welten mehr alszu wohl gckennet. Es ist wahr, es würde mich selbst auf diese Gedanckenbringen, wenn ich als ein Christe nicht verbunden wäre, dem Worte GOt-res mehr, als meiner menschlichen schwachen Einsicht zu glauben. Esmag demnach alles noch so feste verknüpfet seyn, wenn solches derSchöpf-fer zerstöhren will, und sagts,sömußmanwohl dem Meister mehr als einemGeschöpfe Glauben zustellen. Christus als der wahrhaftige GOtt-Menschspricht sechsten, die Stundeweiß niemand,auch die Engel des Hlmmels nicht,auch des Menschen Sohn nicht nach seiner menschlichen Natur zu reden, alsallein- der Vater. Dieser vorerwähnte Autor comradiciret dem Ausspru-che des Heylandes, indem er spricht: es bleibet alles ewig. Also liegetam Tage, wie viel gedachter Autor von dem Worte GOttcs geglaubet.Wie unbillig ist es nicht, eine wider GOtt und GOttcs Wort gefaßteMeynung an den Tag zu legen. Die Welt ist zwar curieux. wenn einneues Buch hervorgetreten kommt, da wird es offt von Blatt zu Blattbetrachtet, und da werden alle Meynungen auf die accurateste Gold-Waa-
Kk z ge