»4 !- Abschnitt, von der Nothwendigkeit
verbiethen, die nicht äußerst nothwendig sind. Ob-gleich dieses Verboth denen annoch wohlhabenden Leu-ten im Lande sehr empfindlich fälltund viele andere schäd-liche Folgen vor den Staat hat: wie ich oben erinnerthabe; so ist e6 doch eine traurige Nothwendigkeit, wennein solches Volk die Bilanz der Handlung auf keinegndre Art zu gewinnen Hoffnung hak,
W Este ^dte Art des Handels, daß man Waaren
wieder"» von andern Völkern abholet, um sie wieder an andereker'-u od?^ Völker zu verkaufen, ist zwar allerdings ein Vortheil-handeln, hastiger Handel. Die Hände der Unterthanen wer-tiges Tages den nicht allein dabey in der Schiffarth und aus andrehlükend? nützlich besäftiget, sondern er giebt auch in derßvmercsin, That zu Vermehrung des Reichthums des SkaatSAnlaß, weil der Wiederverkauf der Waaren nicht ohneVortheil geschiehet. Allein zu geschweige», daß dieseArt des Handels eine besondere Lage des Landes erfor-dert; so ist es auch weit gefrhlet, daß daraus genugsamgegründete und dauerhafuge Commercien entstehenkönnten. Dieser Handel kann nicht langer bestehen,glö die zwey Nationen, mit welchen wir diese Com-wiercien treiben, einfältig genug sind, daß sie ihrenwahren Vortheil nicht einsehen. So bald das eineVolk einsehen ^net, daß es seine Waaren andernVölkern selbst Muhren kann, oder so bald dieseVölker begreifen, daß es ihnen vortheilhaftigerist, die Waaren, die sie nöthig haben, aus der erstenHand abzuholen; so ist es mit diesem Handel geschehen.
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