und dem Nutzen der Mamrf. u. Fabriken, sz
dritte Art bestehet in dem Handel, der mit den eignenProdukten "des landes an auswärtige Völkergetriebe»wird. Es ist vielleicht kein Volk, das eine Art diesesHandels einzig und allein treibt. Gemeiniglich findenalle drey Arten d?6 Handels mit einander vermischtstatt. Allein die Güte der Handlung beruhet bloß aufdem Verhältniß, in welchen diese dre»erl«y ArtendesHandels getrieben werden, und man kann den Vortheilder Handlung nie gründlich einsehen, wenn man nichtdiese dreyerleyArten desHandels wohl auseinander setzet.
Die erste Art des Handels ist unstreitig eine sehr,) Fremdeschädliche Art der auswärtigen Commercicn. Sie brauch/»verdienet hier kaum eine Erwähnung, da wir von blü-henden und vortheilhaftigen auswärtigen Commercicn führen,» ci«reden wollen. Wenn ein Volk ausländische Waaren ^giideU^vor Geld kommen läßt, um sie selbst zu verbrauchen,so treibet dieses Volk einen sehr nachteiligen Handel:und wenn dasselbe durch Bergwerke, oder auf andreArt, keinen neuen Geldzufluß hat; so muß endlichdie-ses Volk in das äußerste Elend und Armuth gerathen.
Es muß endlichem Zeitpunkt kommen, da dieser schäd-liche Handel von selbst aufhöret. Wenn es kein Geldmehr hat, die Waaren der Ausländer zu bezahlen; sonehmen diese Commercicn von selbst ein trauriges Ende.
Sekten wird ein Volk, wenn es nur in etwas klug ist,diesen betrübten Zeitpunkt abwarten. Es wird, wennes das allgemeine Elend, aus dem großen Geldmangel,stark zu empfinden anfängt, nlle ausländische Waaren
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