M»iK- NS-Men kvnr«en gleich-falls eineirschädlichen.EinssvIha,Len.
56 n. Abfthn. vc-m Zusammctch. der Manuf.
net werden, wenn die ganze Last derselben auf das ar-beitsame Volk fallt, wenn die Finanzen solchergestalteingericlM sind, daß dadurch die Arbeitsamkeit gchin-tert wird, so hat man sich in denen Manufakturen we-nig Fortgang zu versprechen und diejenigen, so bereitsgegründet sind, werden bald aufhören. Der Kirchen-staat kann uns hier statt aller Beyspiele dienen, wiesthr die Arbeitsamkeit durch eine üble Einrichtung desFinanzwesens zu Boden geschlagen-werden kann.Seitdem die pabstlichr Kammer dasMonopoliuin desKoruhandels an sich gezogen und daraus eine großeRevcnüe gemacht hat, indem die Unterthanen alleFrüchte wohlfeil an sie verkaufen und sie der Cammerwieder theuer abkaufen müssen r so sind die fruchkbare-sten Felder zu Wüsten und dieser Lustgarten von Eu-rapa einer Einöde gleich geworden. Eine der größtenGeschicktichkeiten in dem Finanzwesen kommt darauf«n, die Abgaben solchergestalt einzurichten, daß da-durch die Arbeitsamkeit immer mehr befördert werde.
Wenn große und unerschwingliche Abgaben denFleiß und die Thätigkeit eines Volkes darnieder schla-g'nz so muß man stdoch daraus nicht auf den Gegen-satz schließen, nämlich, daß geringe und gar keine Ab»gaben die Arbeitsamkeit zu befördern an sich selbst ver-möasnd waren. Eine solche Beschaffenheit kann viel-mehr die entgegengesetzte Wirkung hervorbringen undin Verbindung mit andern Umstanden die Faulheitund Trägheit des Volkes veranlassen. Ich habe die-sen