mit der Versass und Beschaff, des «Staats. 5Z
das beste Werk zu Grunde richten; und es; ist vor denStaat nicht so leicht neue Werke wieder anzulegen,wenn eine wichtige Fabrike zu Grunde gegiangcn ist.
Auch die Einrichtung des Finanzwesems im lande Zusammen-hat mit denen Manufakturen und Fabrike n einen gros Un°n,we-sen Zusammenhang; und es kommt beyder Aufnahmederselben vielleicht mehr, als wenn es sichgiemeiniglich facturerueinbildet, aus die Beschaffenheit der Abg alben im Lan- Au°arvßer,de an. Große und unerschwingliche Abgaben, unter Abgaben,deren Last die Unterthanen seufzen, sind vermögendollen Muth und Fleiß niederzuschlagen. Der Unter-than, in halber Verzweifelung, daß er sie heek, wie ihmalle seine Arbeit nichts hilft, um sich die Bequemlichkei-ten des Lebens zu verschaffen lind Vermöge,-» zu erwer-ben, weil die Größe der Abgaben ihm nirchrs übrigläßt, verliehret endlich alle Lust zur Arbeitsamkeit.
Da er einmal empfindet, daß er elend und unglücklichseyn muß, so wird er zu allen krage uad nachläßig:und er suchet seine Glückseligkeit in der Faulheit unddem Müßiggänge. Viele Staaten könnten Beyspielean die Hand geben, daß eine große Hä rt-e der Regie-rung und unerschwingliche Abgaben ein vvrher arbeit-sames Volk gänzlich trag, faul und umhtätig machenkann. Unterdessen ist es nicht sowohl Di>e Größe derAbgaben an sich selbst, welche die Arbe itsamkeit dar-nieder schlägt, sondern vielmehr die Un glleichheit unddie üble Einrichtung in Hebung der Contributionen.
Wenn die Vermögenden mit denen Abgaben verscho-
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