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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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57
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mit der Versass. ».Beschaff, des Staats. 57

«Seinesehr angelegentliche Frage, ob eö dem Aufneh-men der Manufakturen zuträglicher ist, die Waaren,oder die Personen der Unterthanen bey denen Abga-ben zum hauptsächlichsten Gegenstände zu erwählen.

Die Accisen, Licenten, Mauthen und Aufschla Die Neckte,

ge, oder mit war vor Namen sie sonst beleget wer- ^

den, die nichts anders als eine Contribukion auf be-ren die Lc-^ . , . , . bcnsmillct

wegliche Guther oder Waaren und zwar msonderhett »nd sind '

auf diejenigen sind, die im Lande verbrauchet werden,sind seit einem Jahrhundert eine gar beliebte Arc der ren schädlich.Abgaben in Europa geworden, die fast in allen Staa-ten eingeführet worden ist; und fast alle Cameralistensind davor eingenommen. Allein ich kann mich demohngeachect nicht überreden, daß sie eine dem Nah-rungsstande und denen Manufakturen und Fabrikenvortheilhasiige Art der Abgabe sind. Es ist wahr,diese Abgaben haben viel reizendes an sich, wenn manweiter auf nichts, als auf die Einkünfte des Staatssieht. Sie heben sich gleichsam von selbst ohne alleStrenge und Execution; und da sie gemeiniglich aufdie unentbehrlichsten Dinge zur Nothdurft des LebensZeleget werden; so ist man versichert große Summenohnfehlbar dadurch zu erheben. Allein wer siehetnicht, daß eben dadurch, daß die Accisen oderLicen«ten auf die unentbehrlichsten Lebensrnittel geleget wer-den , nothwendig eine Vertheurung dieser Dinge darraus entstehen muß; und diese Vertheurung, dienothwendig einen hohem Lohn der Arbeiter und mithin

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