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auch einen theurcrn Preist der Waaren nach sich zie-hen muß, ist vielleicht eine der allerschädlichsten Sa-chen wider das Aufnehmen der Manufakturen undFabriken. Wir haben schon oben erinnert, daß st>.Wohl der auswärtige Abgang auf den wohlfeilen Preißder Waaren ankommt; als daß auch der innerlicheVerbrauch der Waaren wieder alleräußersten Strengeschwehrlich zn erzwingen ist, wenn die Monufactnr-waaren des kandeS gegen die auswärtigen von einerleyGüte einen gar zu merklichen Unterschied des PrcißesHabers
Dieses ist es nicht allein, was die Accisen nnd Lk-überhaupt centen verwerflich macht. Ich habe in dem sechstenlen Gru»d-' ^kücke der neuen Wahrheiten in einer ausführlichenIStzen des Abhandlung gezeiget, daß diese Abgaben mit keinemxns nicht einzigen Grundsätze übereinstimmen, den man vernünf-Hierein. ^'ger Weise bey der Einrichtung der Csnkribtltionenzum Grunde legen muß, wenn man anders die Wohl-farth des Staats und die 'Aufnahme des Nahrungs-standes vor Augen haben will. Sie sind dem Grund-fatze von der gerechten Gleichheit der Abgaben unterdenen Unterthanen nicht gemäß, weil diejenigen, sosparsam leben, oder sich an wohlfeilen Markttagenmit denen Nothwendigkeiten- versorgen, dadurch we-nig betroffen werden, und weil diese Abgaben auf die-jenigen, die schon von ihre« Grundstücken Csntribu-tionen entrichtet haben, gleichfalls wieder und öfterssm härtesten fallen«. Sie sind dem Nahrungsstande
nicht