64 H.Abschn. vomZnsammenh.derManuf.
dem glücklichsten Erfolge angewendet. Es ist hiernicht der Ort, wo wir ausführlich davon handeln tön»nsn. Vielleicht werde ich hierzu einmal eine besondereSchrift bestimmen.
Bon dem Wir kommen nunmehr aufden Zusammenhang des
bange der' Münzweseus mit denen Manufakturen und Fabriken:ftnsmtt^den ""d man stehet schon aus denen vorhergehenden Ge-Manusactu- danken, wie genau das Verhältniß zwischen beydenist. Wenn das Blut in dem Cörper wohl circulr-ren soll; so müssen diese Adern ein gesundes Geblütin sich haben; und wahrhaftig, wenn die Münzen desLandes schlecht beschaffen sind: so kann man sich sowenig blühende Manufakturen und Fabriken, als an-dere blühende Theile des Nahrungsstandes verspre-chen. Man mag das Geld als vorstellende Zeichenvon den Waaren, oder als einen wirklichen allgemei-nen und höchsten Werth und Veraütungsmittel allerGüther ansehen, Begriffe die keinesweges gleichgültigsind, weil daraus gar verschiedene Sahe in dem Münz-rvesen folgen; so kommt dennoch allemal die Lebhaftig-keit der Cirkulation darauf an, daß man versichertist^man könne diefeZeichen oder dieses allgemeine Ver-gütungsmittel in eben dem Verhältniß wieder ausge-ben, als man es empfangen hak. Allein diese Zuver-sicht ermangelt bey einem schlechten Münzwescn»Wenn es auch möglich wäre, daß man schlechte Mün-zen im Lande ohne das verderbliche Agio in eben demWerth wieder ausgeben könnte; so wird eö uns doch
allemal