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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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79
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der Manufakturen und Fabriken. 79

ren und Fabriken kommt auf den inn- und ausländi-schen Debil an. Der Debil hängt, wie wir mehr.malen erinnert haben, von dem wohlfeilen Preist derWaaren ab. Wenn man aber große Kosten aufwen-det; fo will man dieselben verintereßiret haben; undfolglich muß nothwendig eine Vcrtheurung der Waarenentstehen. Es gehöret demnach nothwendig unter dieguten Maaßregeln, daß man in Ansehung der Gebäu-de, so viel möglich, die Kosten schonet. Man wirdallenthalben alte, aber noch gute Gebäude zulaufenbekommen können, die mit wenigen Kosten zu dem vor-habenden Endzwecke eingerichtet und in brauchbarenStand g esetzet werden können. Bey guten Fortgangsder Fabriken können solche Gebäude allemal erweitertund mithin das Werk mehr ausgebreitet werden; unddiests ist allemal sicherer, als wenn bey dcm VerfallderFabrike ein großes Gebäude unnütze wird und nichtsals den leeren Namen eines wohlgemeinten, aberübcl-oeranstalteten Unternehmens übrig behalt. Erforderndiese oder jene Arten der Fabriken schlechterdings gleichanfangs einen großen Umfang; so wird man allemalzroße Gebäude im Lande finden, die entweder zu kau-'en stehen, oder die dem Landesherrn gehören und we-nig Nutzen haben. Es ist in verfchiednen Landen einzroßer Ueberstuß von Landesherrlichen Schlößcrn undHäusern. Jedes Amt ist fast mit einem solchen herr-chaftlichen Gebäude versehen, darunter es viele giebt,)ie der Landesherr kaum einmal in seinem Leben ein paar!age bewohnet. Solche überflüßigen Gebäude sind»hnedem wider die guten Grundsätze des Finanzwe-

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