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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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81
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der Manufakturen und Fabriken. Ar

dert kin Nebenumstand vi?le Ausmersamkeit, z. E. obdas Waffer zu der Fabrike dienlich ist, wie bey denenFärbereycn, Stahlmachsn und dergleichen allerdingserwogen werden muß, wiewohl ich glaube, daß dieserletztere Umstand durch die Kunst zu verbessern ist, wennein Ort diesen Vortheil nicht hat. Hat ein Ort die»scn, ein andrer aber jenen Vortheil; so müßen dieseVortheile gegen einander berechnet werden, um zu enk,scheiden, welcher wichtiger ist. Ohne solche Berech.nungen wird man allemal iin Finstern tappen. ESfragt sich auch, ob diesem oder jenem Orte die erman»gelnde Bequemlichkeit durchFleiß und Mühe uichkver«schaffet werden kann. Z. E. dieser Ort hak die Ma»kerialien in der Nähe, es scheinen aber die Arbeiter zufehlen, deren insonderheit bey denen Spinnereyen einegroße Menge erfordert werden. Da fragt es sich, obdieser letztere Umstand nicht gehoben und die Land»ieuke zur Spinnerey angewöhnet werden können. Achglaube allerdings. Die ungemein beträchtliche Catrtunsabrike auf der Schwechak, einige Meilen vonWien, die mehr als 10000 Menschen ernehrek, hakAnfangs mit diesem Punkte große Mühe gehabt. Jetz»spinnen die Landleuke in einem Distrikte von vielenMeilen so gern, daß sie zuweilen nicht alle Arbeit be^kommen können. Es kommt nur darauf an, daß sieihren damit verbundenen Vortheil begreifen lernen.

Meines Erachtens muß die Haupt-und Residenz-stadk der letztere Ort seyn, auf welchen man bey Anle muß ma»

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