der Manufattm'eri und Fabriken. 8z
kation zu bringen, worunter die Manufakturen undFabriken eines der vornehmsten sind. Es ist wahr,diese NahrungSgeschäfte ziehen sich sehr leicht nach derResidenzstadt. Die Fremden, welche man zu Aule-gung und Verwaltung dieser Werke in daskand kom-men laßt, wohnen lieber in der Hauptstadt; die Be-dienten d.es Staats, welche die Direktion und Ober-aufsicht dabey führen, wollen sie gerne in der Rahehaben; und in der Hauptstadt finden sich allemal ehervermögende beute, welche dergleichen Werke unterneh-men, die natürlicher Weise gern dabey gegenwärtigseyn wollen, ohne daß sie Lust haben, aus der Haupt-stadt wegzuziehen. Die Residenzstadt hat vpr die mei-sten Menschen gar viele Rxizuugen. Das sind in derThat wichtige Ursachen, die gemeiniglich wider dieguten Grundsätze die Oberhand behalten, ob man gleichdiese Grundsätze gar wohl weiß. Allein ein weiserRegent und weise Minisiers müssen dennoch wider allediese Versuchungen standhaft seyn. Die guten Grund-sätze zu verstehen, standhaft dabey zu beharren und die-selben wohl in Ausübung zu bringen, dieses ist es, waseinen Staat glücklich macht.
Fch läugue nicht, daß sich öfters sehr große Die Gciiwie«Schwierigkeiten entgegen stellen, wenn man die Mann.-fucturcn und Fabriken an andern Orten, als lA der reu^» Land-Hauptstadt, einrichten will. Allein ich läugue, daß zulege», kkn-diese Schwierigkeiten unüberwindlich sind. So großöfters die Schwierigkeit zu seyn scheinet, in einer Gc-
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