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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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86
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g6 Ill.Abschti.von Anlegung und Gründung

bann ist er allemal auch ein armer Fürst, er mag nochso große Schätze besitzen. Er ist alsdenn zwar ein rei-cher Privatmann, aber nichts weniger als ein reicherFürst. Uberdieß pflegen dergleichen Unternehmun-gen auf Rechnung und Gewinnst des Regenten garselten einen glücklichen Fortgang zu haben. VieleFürsten haben es mit dem Schaden ihrer Kammeroder ihrer Chatoulle erfahren, daß man niemals wohlthut, die guten Grundsätze außer Augen zu si tzen. DieDirecteurs solcher fürstlichen Manufacturen und Fa»briken wollen starke Besoldungen haben, sind vielleichtauf ihren Nebenvorthei! bedacht und wenden dennochnicht so viel Fleiß und Aussicht an, als ein Eigenthü-mer. dessen Schaden und Vortheil von seiner Auf-merksamkeit abhängt. Die Arbeiter und alles denkt,daß es auf Rechnung des Fürsten gehet; und das istgemeiniglich ein Vewegungsgrund weniger zu arbei-ten und mehr auf ihren eigenen Vortheil zu ühen.Außer einer ganz besondern Aufmerksamkeit des Für-sten selbst gehen demnach dergleichen Unternehimmgenallemal zu Grunde. Ja ich weiß Beyspiele, das Pri-vatpersonen wichtige Fabriken gehabt haben, die vorsie sehr einträglich gewesen sind. Dieses ist ein Bewe-gungsgrund vor die Finauzministcrs gewesen, die Haüddarnach auszustrecken; und man hat die Eigenthümergerwthiget, solche dem Regenten käuflich zu überlrßen.Allein sie sind nicht so bald ein Eigenthum des Regen-ten geworden, als diese vorher blühenden Fabriken inAbnahme und Verfall gerathen sind, und war hatsich genöthigct gesehen, solche entweder gar cr,«stören

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