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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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125
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der Manufacturen und Fabriken. 125

können auf das allervollkommenste versichert ssyn, daßalle Waaren, die mit denBeschausiegeln versehen sind,sehr gut und tüchtig seyn werden. In derThat, wennman sich auf auswärtigen Debit Rechnung machenwill, so sind diese Beschauansialten eine der nothwen-digsten. Man hat zwar selten in einem Staate un-terlaßen, so bald man auf die Einführung der Manu-facturen bedacht gewesen ist, auch diese Beschauanstal«ten anzuordnen. Allein sie werden gemeiniglich sonachlaßig und so obenhin ausgeübet, daß es eben da-ist, als waren sie gar nicht vorhanden. Ich weißnicht, was man von denenjenigen sagen soll, die solcheBeschauanstalten als eine Beschwerde und Bedrückungder Manufacturicrs ansehen. Wenigstens habe ichdiese Meinung in gedruckten Schriften gelesen, derenVerfasser sich mit keiner geringen Einsicht in das Bestedes Staats und des Aihrungsstandes geschmeichelthaben. Alle Antwort, die sie verdienen, ist, daß manihnen den Rath giebt, sich mit denen guten Grund-sätzen der Commercienwissenschaft besser bekannt zumachen.

Man hat in vielen Staaten auch Reglements und Vsn'.den Ae,Ordnungen über den Lohn der Arbeiter; wie man dennAu'^nts^vor ohngefähr 8 Jahren in Wien eine Ordnung pur bellst»^blicirte, worinnen das Arbeitslohn bestimmt war, das facturarbei-ein jeder Seidenmanufacturier seinen Gesellen vor eineElle Seidenzeug von allen und jeden Arten zu entrich-ten hätte. Allein, wenn dergleichen Ordnungen ihren

Nutzen