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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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127
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der Manufakturen und Fabriken. -27

reget geschehen muß, nämlich, daß diejenigen immer zu-erst angeleget werden müssen/wodurch das meiste Geldaußer Landes gehet und wodurch die meisten Menschenernähret werden können. Die Verbesserung aber so«wohl als die Erweiterung erfordert eine unaufhörlicheUntersuchung von dem Zustande der Manufakturenund Fabriken. Zu dem Ende inuß daö Manufaktur-collegium längstens alle Vierteljahre von dem Zustandedieser Nahrungsgeschäfte die allergenauesten Berichteund Tabellen erfordern, aus welchen die Zahl der Werk-städe, und Meister, der Haupt. und Nebenarbeiter, derGeräthschasten, der Materialien, so sie verarbeitendesPreißes derselben und woher sie erlanget werden, derWaaren, so verfertiget werden, ihres Preißes und Ab-satzes deutlich und umständlich zu ersehen sind. Wennnun zugleich die Proben von allen Arten und Arbeitenmit eingesendet werden; so kann es dem Manufactur-collegio nicht schwehr fallen, die Mängel und Gebrechen,die etwann dabey noch vorwalten einzusehen und aufderen Verbesserung den Bedacht zu nehmen.

Wenn sichln dem Manufacturcollegio Leute besin-Alle Fehlerden, welche der Sache genugsam gewachsen sind; somuß das Collegium auch allemal die Ursache einsehenkönnen, warum es etwann mit dieser oder jener Manu-ben werben,factur und Fabrike nicht recht fortwill. Sehen sieaber die Ursachen ein; so müssen auch allemal Mittelausfindig gemacht werden können, um die Gebrechenund Hinternisse zu heben. Man muß dieses behaupten,

die