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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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138
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iz8 lll.Absch. von Anlegung und Gründung

oder die bald außer der Mode kommen können, oderdie in andern Landen so wohlfeil und gut gemacht wer.den, daß unsere dargcgcn wahrscheinlicher Weise nie.mals gesuchte werden dürften. Eine Waare mag nochso schön und gut seyn und die Anstalten zu deren Fa«brikatur mögen noch so wohl und weißlich eingerichtetseyn, so ist das alles vergeblich, und die Faörike wirdgar bald zu Gründe gehen müssen, wenn der Debit der.selben ermangelt. Eine Waare, die keinen Absah hat,ist auch alles Werthes beraubt; und die Kosten, diedaran verwendet werden, sind so gut als weggeworfen.Die Hofuung eines künftigen, aber entfernten Absaheskann be» Anlegung der Fabriken nicht einmal zurei-chend seyn. Das größte Vermögen würde erschöpfetwerden, wenn man beständig aufwenden und nichtsdargcgen einnehmen sollte. So gewiß ist es demnach,daß der Absah das große Augenmerk und das Haupt,sachlichste Beförderungsmittel aller Manufakturen undFabriken ist. Es ist mithin nöthig, daß wir diesesgroße Beförderungsmittel mit dem ganzen Zusam,menhang von Hülfsmitteln, die es unter sich begreift,ausführlich abhandeln. Zu dem Ende wollen wir zu-förderst die Mittel und Maaßregeln erwägen, wodurchüberhaupt der Debit der Manufaktur- und Fabriken-waaren befördert wird: und gleichwie der Debit inden inländischen und auswärtigen einzutheilen ist; sowollen wir sodann die Mittel vorstellig machen, wo-durch eine jede Art insonderheit erreichet wird.

Wenn