der Manufakturen und Fabriken. 129
Wenn der Debil überhaupt befördert werden soll; Zu dem De>so müssen die Waaren dreyerley Eigenschaften habensie müssen gut oder tüchtig, schön und wohlfeilWir haben von der Güte und TüchtigkeitderWi'ünn'cham-!, derschon in dem vorhergehenden Haupksiücke gehandeltund zu dem Ende vor nöthig befunden, daß über d->Beschaffenheit derselben Reglements und Vorschriften ssekcn der«gegeben und strenge Beschauansialten angeordnet wer-^'^'"den. In diesen Reglements muß man die größteGüte und Tüchtigkeit der Waaren zum Augenmerkhaben; und wenn es Völker giebt, welche diese oderjene Waare in einer grösser» Güte und Tüchtigkeit ver»fertigen, als wir, so muß die Regierung alle nurmögliche Maaßregeln ergreifen, um eben diese Güteund Tüchtigkeit bey den jandeswaaren einzuführen.
Es wird ihr gewiß niemals fehlschlagen, wenn sie dieSache mit Ernst und Klugheit angreift. In solchenDingen, als die Zubereitung der Waaren ist, findenniemals undurchdringliche Geheimnisse stakt. Wirmüssen jedoch hier eine Einschränkung hinzufügen,nämlich die Waaren müssen nie von einerley Güte undTüchtigkeit seyn. Der' Geschmack und die Absicht derKäufer ist allemal verschieden und hiernach muß mansich bey Verfertigung der Waaren richten. Diesessinket sowohl bey inländischen als ausländischen Käu-fern statt: und in Ansehung der Ausländer muß mansich insonderheit nach dem Geschmack dererjemgen Na-tionen richten, mit welchen rxir den meisten Handel indieser oder jener Art Waaren haben. Der Wille desKäufers hat hier allemal den Vorzug; und der Ver-käufer