der Manufakturen und Fabriken. 147
sparsam zu verfahren Ursache hak, als in der ganzenübrigen Occonoinie des Staats. Ich kenne den Ein.
rvurf, den man gemeiniglich wider dergleichen Maschi.mn zu machen pfleget, nämlich, daß dadurch vielenhundert Menschen die Nahrung und der Unterhaltentzogen würde; und ich weiß auch, daß man an ver-schiedenen Orten die Schwachheit gehabt hak, die nütz-lichsten Maschinen dieser Ursachen halber zu verwerfen.Allein einen solchen Einwurf zu wissen und denselbenvor lächerlich und ungereimt zu halten, muß bey einervernünftigen Einsicht ganz einerley seyn. Nach ver-nünftigen Grundsätzen, würde dieser Einwurf alsdennerst einigen Betracht verdienen, wenn ein Staat sol-chergestalt bevölkert wäre, daß es eine Unmöglichkeitwäre, dene?.durch eine Maschine erspahrcndcn Men-schenhänden eine anderweitige Beschäftigung zu ver-schaffen; und auf einen selchen Punct der Bevölke-rung wird wohl niemals ein Staat gelangen; so wenig,als es jemals einer weisen Regierung fehlen kann, de-nen dadurch erledigten Menschenhänden anderweit nütz.lichc Arbeit zu verschaffen. Ob diese Veränderungmit der gänzlichen Zufriedenheit der Arbeiter geschie-hct, dieses ist eine ganz andere §rage, die von eben derNatur lind Beschaffenheit ist, als wenn man Beden-ken trägt, sichtbare Fehler in der Verfassung und Ein-richtung des Staats zu verbessern, aus Furcht denen-jenigen wehe zu thun, die zeither aus dieser fehlerhaf-ten Einrichtung ihren Nutzen gezogen haben. SolcheFragen können Niemand einen Augenblick in Zweifelsetzen, so bald man eine andere Frage auswirft, obK r nämlich