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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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148
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148 Iil-Absch. von denen Beförderungsmitteln

nämlich das allgemeine Beste des Staats, oder der be-sondere Nutzen einiger Privatpersonen vorzuziehen sey.Ich läugne gar nicht, daß ein weiser und gütiger Re«gente, denenjenigen eine billige Vergütung, oder an-derweite Versorgung angedeihen laßen muß, die beyeiner Verbesserung des Staatö Schaden leiden, oderaußer Brod gescßet werden, wenn sie an der fehlerhafttigen Einrichtung, die verbessert wird, keine Schuldtragen. Allein daß diese Verbesserung deshalb ganzund gar nachbleiben mäste, das ist einer der aller un-gereimtesten Sätze, der auf nichts weniger hinaus-läuft, als alle Gebrechen des Staats zu verewigen.Unterdessen haben, leider! die Betrachtungen vor denPrivatvortheil in den meisten Staaten überaus großesGewichte; und fast alles Gute wird dad.irch gehin,dert. So bald das Privatimresse einiger Leute vonAnsehen dabey leidet; so darf man sich nur nicht ein-bilden, daß eine Verbesserung, wenn sie auch noch sooffenbar und heilsam wäre, zu Stande kommen wird.

emnÄßen Endlich wird auch zu dem wohlfeilen Preiße derZusammen- Manufaktur, und Fabrikenwaaren erfordert, daß sieWaare". Menge verfertiget werden, oder daß ein Zusammen,fluß vieler Waaren von einerley Art entstehet. IemehrVerkäufer vorhanden sind, die alle ihre Waaren insGeld setzen wollen, je wohlfeiler werden allemal dieWaaren loßgeschlagen werden. Man siehet leicht,daß es demnach nöthig ist die Werke in einerley Artder Manufacturen und Fabriken zu vervielfältigen.

Folglich