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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
Entstehung
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151
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der Manufakturen und Fabriken. izi

Vervielfältigung der Manufakturen und mithin derZusammenfluß der Waaren wird von selbst entstehen.Der Debit selbst träget zu dem grossem Zusammenflußder Waaren ein großes bey, ohngeachtet dieses der End-zweck des grossem Zusammenflusses und des wohlfeilenPreißcs der Waaren ist. Allein man wird in allen wohlübereinstimmendcnMaaßregeln einer weisen Regierungwahrnehmen, daß die wirkende Ursache und der End.zweckcinen gleichmaßigenEinfluß in einander haben,unddaß immer eines das andere befördert. Der inländischeDebit erspahrct dmAuöfluß des Geldes, der ausländi-sche ziehet neues Geld in das land. Beydes macht dieCirkulation des Geldes lebhaftiger. Die Manufakturenund Fabriken werden belebt. Ihre Eigenthümer gewin-nen; und dieses reizet immer mehr Leute sich darauf zulegen,wodurch der Zusammenfluß derWaarencher wohl-feile Preiß und der Debit der Waaren immer mehrver-grössere lind der gegenseitigeEinfluß immer stärker wird.Eben diesen gegenseitigenEinfluß muß man von der Be-völkerung behaupten. Die Manufakturen und Fabri-ken kommen zuerst der Bevölkerung zu statten; indemdadurch Fremde in das Land gezogen und die Untertha-nen,die ausMangel derNahmng auszuwandern pflegenzurück gehalten werden. Allein eben diese Bevölkerungbefördert hinwiederum dasWachSthum und dicVerviel-fältigung der Manufakturen und Fabriken, und mithinden grösser« Zusammenfluß der Waaren. Denn je mehr«in Staat bevölkert ist, desto mehr werden sich Leute fin-den, die bey denen Manufakturen und Fabriken ihrenUn-terhalt suchen.Man muß es gleichsam vor einen Probier«

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