152 m. Absch. von denen Beförderungsmitteln
stein der ächten Grundsätze ansehen, daß olle Maaß.regeln auf das allergenaucste zusammenhängen und daßimmer eine Anstalt die andere unterstützet und besörrdert. In der That können auch die wahren Regie,rvngsgrundsätze keine andere Wirkung haben. Dennzielen sie nicht alle zu einerley Endzwecke, nämlich zu demgemeinschaftlichen Besten des gcsammten Staats ab?
So nöthig es demnach ist, den Bedacht auf einen
Der weht,seile Peeiß
findet bey wohlfeilen Preiß der Waaren zu nehmen, um den Ab-rcn Me Aus, satz derselben allgemein zu befördern; so muß man dochvvn"dasLand d'isstt Regel eine Ausnahme machen, die aber nurd«s Mono- in sthr wenig Fällen statt finden wird. Wenn näm«polium hat. j.ch ^ das Monopolium in einer gewissen Art
von Waaren hat; so ist es nicht nöthig, diese Waa,ren allzuwohlfeil herunter zu fitzen; sondern es ist sei-nem Nutzen gemäß allen möglichen Vortheil daraus zuziehen, der nur immer nach der Maaße der Nothwen.digkeit und Unentbehrlichkeit dieser Waare daraus zuerhalten stehet. Die Völker haben nie unterlaßen,diese Ausnahme vor Augen zu haben. So langeSachsen gleichsam das Monopolium der blauenSchmälte gehabt hat; so haben die sächsischen Gcwer.ken dieser Blaufarbenwerke sich ihre Waaren wohl be-zahlen laßen; ja sie haben so gar die Münzsorten anDucaken oder Louis d'or bestimmet, in welcher sie ihreFarbe bezahlet haben wollen. Eben so haben die Hol-känder in Ansehung der Gewürzwaaren verfahren.Nachdem sie zuförderst alle kluge Maaßregeln gcnom.
men