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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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162
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Von demauslandi,scheu Debit,welcher be-. wirket wird.

162 Ill.Absch. von denen Beförderungsmitteln

Wir kommen endlich auf den ausländischen Absahder Manufacturen und Fabrikenwaaren, welcher zuBeförderung dieser Nahrungögeschäfte von überaus,großer Wichtigkeit ist. Denn so bald man einen be-trächtlichen auswärtigen Absah erlanget hat; so ist derFlohr der Manufacturen und Fabriken eine natürlicheFolge davon. So bald vor diese Waaren Geld indas land eingehet, so bekommen diese Nahrungöge-schäfte neue und vermehrte Kräfte. Die Manufactu-riers und Fabrikanten vermehren ihre Arbeiter, dieCirculation des Geldes wird grösser und lebhastiger;es gehet mehr Geld in die Hände des Kaufmanns voreine grössere Menge von Materialien, die man verbrämchct; und aus den Handen des Kaufmanns, des Land-mannS und des Arbeiters gehet dieses Geld in alle an»dere Arten von Nahrungsgeschäften über, so daß alleund jede den Einfluß davon empfinden. In der Thatist keine Bereicherung des Staats dem Lande und inson-derheit dem Nahrungsstande so nützlich, als diejenige, sodurch die Commcrcien und Manufacturen geschiehet;und man kann behaupten, daß eine Million/wenn siedurch Krieg, durch rcicheBergwerke oder aufandere Artdem Reichthums des Staats hinzugesetzet wird, vor dasAufnehmen des Nahrungsstandes bey weiten nicht sogesecgnetc Folgen hat, als eine halbe Million, so durchden ausländischen Debit der Manufacturen und Fabrirkenwaaren in das Land eingehet. Es ist wahr, es ist voreine Nation, die heutiges Tages die Manufacturenund Fabriken erst gründen und blühend machen will,sehr schivehr sich ausländischen Debit zu verschaffen.

Die