dep Manufacturen und Fabriken. r6z
Die andern Nationen haben bereits viele Vortheileüber sie und einen allzugroßen Vorsprung. Unter-deßen ist eö doch nicht ganz unmöglich. Der wohlfeilePreiß der Waaren, den wir unter dem allgemeinenMittel, den Debit überhaupt zu befördern, betrachtethaben, hat hier eine überaus große Wirkung. DieSchweißer, die ziemlich späth ihre Manufacturen an-gefangen haben, sind zu einem beträchtlichen auswär-tigen Debit gelanget, bloß wegen des wohlfeilen Prei«ßes ihrer Waaren, worzu der gänzliche Mangel allerAbgaben nicht wenig beyträgt. Eben diese gute Wir-kung haben auch die neuen Erfindungen in denen Ma-.nufacluren und Fabriken, davon wir gleichfalls obengehandelt haben. Allein es giebt auch noch andre Mit-tel, die zu dem ausländischen Debit nicht wenig bey-tragen; und je schwehrer die Sache ist, desto mehrverdienet sie unsern Fleiß und Aufmerksamkeit, zumalda es vor den Nahrungsstand und den Reichthum desStaatö eine so überaus wichtige Sache ist. Wirwollendemnach die wirksamsten Mittel zu Beförderungdes ausländischen Absatzes allhier vortragen.
So wie eine gute Einrichtuttg der Zölle den inlan- r) Durch eluedischen Debit sehr befördert; so kommt es auch bey tuug^rMle.Erreichung des ausländifchenDebits gar viel darauf an.
Wenn die Regierung die Zölle, diesen Leitfaden derComrmercicn, mit kluger Hand führet; so kann sie dadurch garviel ausrichten. Laßt uns sehen, was sie zu thun hat.
L 2
Di«