2O4 i v. Absch. von denen Hindernissen
drr Man«, cturen und Fabriken sind. Allein die Fehler in derFabriken. Policey und insonderhett die widrigen Einrichtungenund Anstalten sind so wichtige Hindernisse, daß wir siehier noch insbesondere aufführen müssen. Man kannes kaum glauben, was die Manufakturen und Fabrikenin denen Policeyanstalten selbst vor Hindernisse finden:und es würde tausendmal besser seyn in vielen Dingengar keine Policeyanstalten zu haben, als diejenigen,die wirklich im Staate statt finden. Der ganze Nah-rungsstand hat bey seinem Aufkommen mehr wider diePolicey und die Anstalten wegen der Cameralein.künfte des Fürsten, als wider irgend einige andere Hin-dernisse zu kämpfen. Wenn z. E. gar keine Policey-gesetze und Aussagen auf die Lebensrnittel wären; sowürde man in einem jeden Lande allemal den wohlfeile,sien Preiß der Lebensrnittel haben, der nur nach derFruchtbarkeit und Beschaffenheit des Landes möglichwäre. So bald diejenigen, welche mit dem Verkaufderselben sich nähreten, allzuviel Vortheil dabey such-ten; so würden sich andere finden , welche mit einem, geringern Vortheil zufrieden wären und dargegen
ihren grossem Vortheil von der Menge des Absatzeshosten. Die Bauern selbst, welche die Materialien derLebensmittel in der ersten Hand haben, würden stattdes Verkaufes des Viehes und Getraides, Fleisch undBrod in die Städte bringen und mit einem geringenVortheile zufrieden seyn. Eben so kann man be-Häupten, daß wenn die Policey und Cameralverfas.sungcn keine Hindernisse in Weg legten; so dürfte einLand nur volkreich werden; so würden alle Nahrungs-arten