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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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214
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Wenn diekiusläii-erihre Waa-ren wodlfti,Ic» PrcißeSgebe», u»ldc:i Deditdcrunftiae»zu hindern.

2'4 IV. Abschn. von denen Hindernissen

zu haben wären, damit man den Ausfluß des Geldesdavor vermeiden möge.

Eines der größten Hindernisse, welches die Aus-länder dem Aufkommen unserer Manufakturen undFabriken entgegen zu stellen pflegen, ist, daß sie einsZeitlang ihre Waaren auf so wohlfeilen Preist herun-ter sehen, daß es uns unmöglich ist,mit den unsrigen aus-wärtigen Debit zu erlangen; und in der That, diesesMittel hat schon manche Fabrikaturen wieder zuGrunde gerichtet. Man faßte unter dem Kaiser Carldem sechsten die Idee, in Stcycrmark, welches den bc.kannten vortreflichen Stahl hat, die stählernen Instru.mente und Geräthschasten, die in Engelland so schönund zwar meistentheils aus steyermarlischm Stahlgearbeitet werden, stlbst verfertigen zu laßen. Alleindie Engclland r ergriffen dieses Mittel, von. weichemwir hier reden, und gaben eine Zeitlang ihre stählerneWaaren so wohlfeil, daß die steyermäckischen Fabrika.turen gar keinen ausländischen Debit gewinnen, folg-lich nicht bestehen konnten, sondern wieder zu Grundegehen musten. Hier fragt es sich nun, was gegendiese Hinderniß der Ausländer vor Maaßregeln zu er-greife» sind. ist kein anderes Mittel vorhanden,als daß die Regierung ihre neuangelegten Fabriken sol-chergestalt unterstützen muß, daß sie ihre Waaren ebenso wohlfeil und noch wohlfeiler geben können, als dieAusländer. Dieses geschiehet, wenn die Prämien derAusführe, davon wir in dem vorhergehenden Abschnitte

geredet