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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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213
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bey Aissegimg der Mamif. u. Fabriken, siz

Es ereignet sich auch nicht selten, daß ein andres Wenn unsVolk zu verhindern sucht, daß keine Manufakturen ^und Fabrikenarbeiter zu uns gehen sollen. Allein biese ^>tcr undHinderniß hat weit weniger zu bedeuten. Es ist keine schatten vor«Regierung vermögend den Ausgang solcher Arbeiter*'"^^"-gänzlich zu verhindern, weil die Leute unter tausender-lei) Gestalten aus dem Lande gehen können, und diestrengste Aufsicht niemals zureichen wird, die Leute, dlezur Auswanderung einmal geneigt sind, davon abzu.halten. Bey der Bekehrung der Resormirten inFrankreich durch die Dragoner fanden mehr als eineMillion Menschen Gelegenheit aus dem Lande zu flüch-ten, ohngeachkct die Pässe und Gränzen mit äußersterVorsicht besehet waren. Es kommt demnach allesdarauf an, was vor Bedingungen wir ausländischenArbeitern anbiethen und in was vor Ruf wir bey de-nen Auswärtigen stehen; so wird es uns gar nichtfehlen genügsame Arbeiter zu anfangenden Manufa-kturen zu erhalten; wie denn nicht alle Völker, bisManufakturen haben, mit gleicher Strenge denAusgang der Arbeiter zu verhindern suchen. Wennuns die Gerathschaften oder das Arbeitszeug zu denManufakturen vorenthalten werden wollte; so würdediese Verhinderung von noch geringerer Erheblich-keit seyn. Wir brauchen nur ein Muster von jederArt zu haben, welches gar wohl zu erlangen ist; sokönnen wir leicht dergleichen Gerathschaften nachar-beiten laßen. Es muß dieses ohnedem eine derersten Bemühung der Regierung seyn, wenn auchsolche Geräthschaften aus andern Landen in Menge

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