der Manufacturen und Fabriken. 217
Es fehlet uns nicht an Beyspielen, daß die aller-Italien, ver-blühendesten Manufacturen eines Landes wieder in motztengänzlichen Verfall gerathen sind. Nachdem sich Eu-ropa von denen erschrecklichen Unruhen und Verwü-renstungen, welche die große Wanderung der Volker ve> - ,ctzm:g merurfachte, ein klein wenig wieder erholet hatte; so worf,",'^Italien allein der Sih der Manufacturen von ganz theils.Europa. Eine gewisse Bequemlichkeit derItaliämrmachte, daß sie großen Theils Verkehren giengen. Siescheueten die Schiffarth in die nördlichen Lander vonEuropa, indem sie sich dieselbe dahin zu gefährlich vor«stelleten. Sie machten dannenhew Flandern zu ihrerHauptniederkage vor das ganze nördliche Europa, wo-sie sowohl ihre verfertigten Waaren hinbrachten alsdie englische Wolle und andere Materialien abholeten.
Dieses gab Gelegenheit, daß die Grafen von Flandernim zphendcn Jahrhundert, die ihren Vortheil einsahen,weiter giengen, und die Manufackuriers selbst durchgroße Befreyungen und andere kluge Maaßregeln inihr Land lockten. Dieses Beyspiel lehre,' uns, daß einearbeitsame Nation, die blühende Manufacturen hat,keinen einzigen Vortheil außer Acht laßen muß. Eingeringscheinender Vortheil, den wir ein anderes Volküber uns gewinnen lasten, kann viel weiter getriebenwenden und die nachtheilichsten Folgen vor uns haben»
Flandern, welches von Anfangs des eklsten bis zn FindernEnde des dreyzehenden Jahrhunderts die blühendesterManufacturen hatte, vcrlohr dieselben, weil die nach ^'^urch
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