Von den Tttchmanufamll.'m.
37
find ihnen die Franzosen vollkommen gleich zn schahen;ja ü vielleicht übertreffen sie noch hicrinnen die Engel-länder. Unsern teutschen Tüchern selbst kann manhierinnen nichts vorwerfen; und wenn ja hierinnennoch an einigen Orten ein Mangel wäre: so kann dieVerbesserung desselben am wenigsten Schwierigkeit ha-ben. Eö kommt aber die Vollkommenheit des Schee-rens darauf an, daß der Faden genugsam bedeckt, unddas Tuch nicht fadenscheinig ist; dahingegen aber mußes auch nicht allzu dickhärig seyn, oder noch zu vielWolle haben.
Zu der Vollkommenheit der Tücher gehöret gewiß Von derauch die Schönheit und Dauerhaftigkeit der Farben;lind ob zwar auch hier die englischen Reglements viele Manufa-Vorsorge bezeuget und verschiedene Farbematerialixn ccurm,verboten haben, die keine dauerhaftigen Farben ge-ben, oder den Tüchern schädlich sind: so wird doch soleicht niemand laugnen, daß in Ansehung der Farbendie französischen Tücher den Vorzug verdienen, Ehe-dem glaubte man, daß die Engellander in den me-lkten Tüchern etwas vorzügliches leisteten. Allein,man ist nunmehr ziemlich einverstanden, daß die hol-ländischen Tücher in der Melirung eben so schön sind;ja wenn man billig seyn will, so muß man gestehen,daß die lausihischen und hrandenburgischen Tücherbeyden Völkern hierinnen gleich kommen, Wie vielaber die Schönheit und Dauerhaftigkeit der Farben zndem auswärtigen Dcbit der Tücher beytragen kann,
Las lehret uns das Beyspiel von Frankreich. Die
C z fran-