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Von den Tuchmanufacturen.
davon erlanget, als wenn man sich die Begriffe da-von nach den eiteln Namen erwerben will, die in je-dem Lande anders sind, und wyrinnen die Kaufleuteallemal eine große Verwirrung anrichten; weil sie nieunterlassen, den Namen einer beliebten und gangba-ren Waare von Zeugen auch andern Zeugen beyzule-gen, die nichts weniger als in der Verfertigung undZubereitung, welches doch allein den wesentlichen Un-terschied ausmachen kann, mit den vorigen einerleysind. Nach einem solchen wesentlichen Unterschiedgiebt es nämlich erstlich tuchartige Zeuge, die vollkom-men auf Tuchart verfertiget werden, nämlich sie wer-den eben wie die Tücher über das Kreuz, oder wie Lein-wand, gewebet, und bestehen gleichfalls aus Kram-pelgarne. Ihr Unterschied von den Tüchern kommtbloß darauf an, daß sie nicht so dicht gewebet wer-den, und nur die halbe Walke empfangen, zum Theilaber nur sehr wenig gewaltet, und folglich auch nur we.nig geschoren werden. Man könnte diese Art Halb-tücher, oder unvollkommene Tücher nennen; und inder That haben viele darunter ein äußerliches Ansehen,das den Tüchern sehr ähnlich ist. Sodann beste-het die andere Hauptart in solchen Zeugen, die nichtauf Tuchart verfertiget sind, indem sie geköpert wer-den , und Krämpelgarn nur zum Eintrage, Sattinoder anderes Garn aber zur Kette, oder zum Aufzugehaben, denen man aber die halbe Walke und andereArten der Tuchbereitungen giebt; und die man in die-sem Betracht tuchartige Zeuge nennet. Wir wollenzuförderst von der ersten Hauptart handeln.
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