Von Batist - Zwirn - u. Spitzenmanufact. 79
daß diese Manufakturen starken auswärtigen Abgangfinden: fi) glaube ich, daß der Staat eben den Vortheildavon hat, als wenn er ein reiches Goldbergwerk ent-decket hakte *). DerStaat kann eben das Geld davoran sich ziehen, als ein solches Bergwerk Ausbeute giebt;er ziehet dieses Geld vor eine Waare an sich, die keinwahres natürliches Gut ist; er gewinnet dieses Gelddurch Arme, die weder zum Bergbau, noch zum Er-denbau geschickt sind; ja! was noch mehr ist, er darfnicht befürchten, daß die Goldgrube des feinen Zwirnsund Spitzen die Nacion mit Trägheit und Faulheit an-stecken wird, wie ein wirkliches reiches Goldbergwerkgar leicht zu thun pfleget. Dieses Geld gehet durchden ordentlichen Weg der Commercien in das Landein, vertheilet sich mithin sofort in alle Zweige desNahrungsstandes, und ermuntert dieselben vielmehrdadurch zum Fleiß und Arbeitsamkeit.
Der Hauptsiß der feinen Zwirnmanufacturen ist Wo diezeither in den Niederlanden gewesen, sowohl in den Zwirne"vereinigten, als in den französischen und österreichi- verfertigetsehen Provinzen. Die Holländer machen ihren fei- weOen.nen Zwirn gemeiniglich von schlesischem **) und west-
phälischem
*) Diese Hyperbole hat doch Husti nicht zuerst gewagt;schon in WassenbergS französischer Goldgrube 170».
8. sind die Spihenmanufaeturett auf diese Weise gelobtworden.
**) 3ch zweifle daran, daß noch seht in den NieKrlalidetischlesischer Zwirn verarbeitet werde, da die Ausfuhr seitdem Jahre sehr scharf verboten ist.