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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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186
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Die Aule«§ung dieserManufa-tnr findetkeineSchwie-rigkeit«.

,§6 H. Abtheil. IV. Abschn. II. Hauptst.

ben bekommen, eine große Gsschicklichkeit und Auf.merksamkcit; und ist öfters so mühsam, daß ein ge-schickter Arbeiter des Tages kaum eine Viertel-Elle zuStande bringen kann,

Jedoch, obgleich die Arbeit schwer und mühsamist ; so ist es doch nicht die Einführung dieser Manu-fakturen. Teutschland hat heutiges Tages schon soviel geschickte Arbeiccr in diesen faconirten seidenenZeugen, daß es in keinem Lande daran fehlen wird,welches diese Manufakturen bey sich einführen will,so bald es nur diesen Arbeitern Vortheile und Etablis-sements anbietet. Ueberdieß können in dieser Arbeitmit leichter Mühe eine große Menge LandeSeingebohrnebinnen kurzer Zeit unterrichtet werden. Es ist wohlschwerlich ein Land, welches nicht schon BordenwirkerVNd Leineweber hak, welche das Damastweben verste-hen. Ein Bordenwirker arbeitet dasjenige imKleinen,was der Brocah- und Damastweber im Großen verfer-tiget; und der Leinweber, der in Leinenmanufactu-fen Bildungen zu machen weiß, wird sie gar bald auchin seidenen Zeugen lernen, Beyde bedürfen kaum ei-lten vier- oder fechswöchenklichen Unterricht. Wennnun zugleich gute Reglements über diese Manufakturengegeben werden, wie ich im Eingänge dieses Abschnit-tes erinnert habe; wobey das königliche französischeReglement vom Jahr 1667 zum Muster genommenzu werden verdienet, weil man gestehen muß, daß dervortreffliche Colbert solches mir sehr großem Fleiß undAufmerksamkeit verfertigen lassen; so wird das Auf,

nehmen