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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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194
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194 H- Abtheil. IV. Abschn. II. Hauptst.

odergemal. Seidenzeuge sind, die aber ein so außerordentliches unddmckkn^' ^ unnachahmliches Gemälde haben, daß sie gleich-Seiden- sain durch eine gänzlich verwirrte oder rasende Einbil-wanlifa- dungskrast entworfen zu seyn scheinen, weshalb manklaren. ^ Atrien genennet hat. Dennoch sind diese ge-malten Zeuge so sehr nach dem Geschmack der Franzo-sengewesen, daß die allerstrengsten Befehle die Tragungderselben nicht haben aufhörend machen können. Manhat sie in Frankreich glücklich nachgeahmt, ohngeachtetauch diese zu tragen nicht erlaubt gewesen sind. Alleindie französischen Furien haben den sinesischen in An-sehung der Dauerhaftigkeit der Farben allemal weichenmüssen. Man hat auch die Erfindung gemacht, dieseidenen Zeuge eben so, wie die Zitse, mit Blumen undFiguren zu drucken, die sowohl schön in das Auge ge.fallen, als dauerhaftig gewesen find. Allein die sosehr veränderliche Mode hat diese Seidendruckereyengar bald wieder in Verachtung gebracht, bis es derMode deremftgefallen wird, sie wieder beliebt Zu machen.

Vom Zum Beschluß dieses HaupkstückeS müssen wir

Band-und noch etwas von dem Band - und Bordenwirken erwäh-wirken"' NkN, indem dasselbe mit dem Inhalte dieses Haupt-stückes eine so große Verwandtschaft hat. Von allenArten der geblümten Zeuge hat man auch Band undWorden. Man hat Band von Sammetblumen, Broc.cad- Stoff- Damast- Atlas- Gros de tour-Taffct-artigesBand u.d.m.; unddieFabricirung dergleichenBänder ist das allemal im Kleinen,was die Verfertigungdieser Arten von Zeugen im Großen ist. Alle geblümte

seidene