Don ge-kreuztenund gekö-pertenleichtenseidenenZeugen.
2c>4 II, Abtheil. IV.Abfchn. Ils.Hauptst,
um so mehx bey einer Waare nöthig, deren Leichtig.feit und schlechte Beschaffenheit durch allerley äußerli-che Zubereitungen zum Nachtheil der Käufer ziemlichÜbertünchet melden kann. Gleichwie aber durch dieArt des Färbens leichte Taffete schwerer gemacht wer-den können; so müßte auch m den Reglements ausdie Farben, die ohnedem bey den meisten Tastetenüberaus schlecht sind, eine große Aufmerksamkeit ge-richtet, und verordnet werden, rpie und auf was Art,und mit was vor Materialien, ein? jede Ars dieserManufactur nach Verhältniß ihrer Güte zu färbensey. Wenn ein dkaat dergleichen Reglements überdiese Manufactur machte, und durch genaue Beschau-gnstasten vor deren Beobachtung sorgte; so würde einsolches Land gar bald allen andern Nationen in dieserManufactur den Dsbit abgewinnen.
Außer den Tasteten und andern bloß auf Lein-wandart mit zweyAchemesn gewebten seidenen Zeugen,hat man noch eine große Menge andrer leichten sei-denen Zeuge, die gekreuzt und geköpert gewebt sind,Sie sind gemeiniglich als eine Nachahmung der gang-Häresien wollenen Zeuge entstanden. Man hat seide-nen Grisett, der seinem Ursprung nach ein sehr schlech-ter wollener Zeug war, und immer nach und nachverbessert wurde, bis man ihn endlich gar ganz vonSeide machte. Man hat auch seidene Rasche undSarschen, und sogar seidenen Ängstig, welcher letztereIn Sachsen verfertiget wird, und ein sehr fester undgrtiger Zeug ist, der gewiß mehr Orten nachgeahmet
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