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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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214
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2?4 Il-Abth. iV.Abschn, iV.Hanptsi. Vonrc.

ssben wie die Baumwolle eine Nuß tragt, die mit einersehr glänzenden aber sehr kurzen Seide erfüllet ist, diezwar nicht zum Sinnen dienet, aber eine vortrefflicheWatte abgiebt H. Ein aus Italien kommender Je-suit hat mich jn Wien versichert, daß diese Pflanze, dieungemein zärtlich märe, zeither in verschiedenen Klösternin Italien zur Lust sey gepflanzet worden, daß man abernunmehr anßenge, sie auch zum Nutzen zu bauen.Man macht aber auch diese seidene Watte aus der un-tersten festen Haut der SeidenhauSlein, nachdem dieWeide abgewunden ist, und welch? gleichfalls eine sehrgute Watte geben, wenn sie durch Auskochen, Schla-gxn und Kardätschen wohl tractjret werden. Da dixsefeste Haut dxr SeidenhauSlein ohnedem zu keiner gutenFloretstide angewendet werden kann; so ist es allemalnützlich, daß eine solche Manufactur in einem Lande,wo der Seidenbau Stattfindet, angeleget wird; weildadurch diese Häute am besten genußet werden können,

Diese Scidenpflanze ,'stLscIcpias ggriaca, die sogar zärt-lich nicht ist. Von ihrerVerarbeitung findet man Nach-richt in meiner physikalisch-ökonomischen Bibliothek,II. S. Z97 und V. S. 442. Nüsse tragt sie nicht, sondernlängliche Saamcnbehaltnisse, worinn viele feine glänzen-de Saamenwolle enthalten ist. Eine gute Abbildung stehtin des kocanigue.

Ende der zweyten Abtheilung,

Dritte