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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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218
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?i8 Dritte Abtheilung.

Allein in einer engern Bedeutung verstehet man un-ter einer Fabrik, eine zusammenhangende wichtige An.stakt verschiedener Arten von Arbeiten, wodurch dieMetalle und mineralischen Produote vermittelst Feuerlind Hammer, oder durch andere ähnliche Werkzeuge,zu vollkommenen Waaren gemacht werden,

Rechtser/ Daß man mit dem Worte Fabriken einen solchen .ft^Vegrif- Begriff verbinden müsse, ist sowohl dem Sprachge-fts. brauch bey allen vernünftigen Leuten gemäß, die durchihre Töne unterscheidende Begriffe auszudrücken wis-Bsen, als es in der ursprüngliche» Bedeutung der Wör-ter seinen Grund hat. Etwas mit der Hand bearbei-ten, welches das Wort Manusactur ursprünglich auö-/ drückt, kann picht i» einen: solchen Verstände genom-men werden, daß man die Hand zu einer solchen Ar-beit nöthig hat; denn diese ist bey allen Arbeiten un-entbehrlich; sondern dieser Ausdruck kann nichts an-ders anzeigen, als daß man die zu bearbeitende Mate-rie unmittelbar in Händen hat, und die Formung undBildung derselben vornehmlich mit der Hand «errichtet.Dahingegen bedeutet Fabriciren, ursprünglich etwasVerfertigen, und zu Stande bringen; und dieser all-gemeine Begriff kann sowohl von einer Arbeit gesagtwerden, wo die Hände die Materie unmittelbar be-rühren, und bilden, als wo sich die Hände gewisserWerkzeuge bedienen, womit sie die Materie angreifen»nd solche mit andern Werkzeugen bilden. Es ist alsoerträglich, wenn man die Benennung einer Fabrikguch bey zusammenhangender wichtigen Anstalt der

Manu-