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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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Von den Fabriken überhaupt.

Die ebnen und wenig gebirgigten Länder, oder derenGebirge keine Mineralien in sich hätten, würden un-fähig seyn, Fabriken bey sich anzulegen.

Unser Vaterland ist vor vielen andern Ländern ge- Teutsch-schickt, Fabriken zu ekabliren, und sie in den blühendestenZustand zu sehen. Seine Gebirge haben allenthalben gch z>, bttj.«inen reichen Schah von Mineralien in ihretn Schooße. henden Fa-Die österreichischen teutschen Lande, Sachsen, die ge-chur- und herzoglichen braunschweigischen Staaten,

Hessen, viele Gegenden in Franken, Schwaben undin beyden rheinischen Kreisen sind voller Bergwerke,

Lie alle ersinnlichen Materialien und Products liefern,um eiiw Menge von Fabriken zu unterhalten, und ineinen blühenden Zustand zu sehen. Die Fabriken ver-dienen dannenhero in Teutschland ein vorzügliches Au-genmerk. Eö ist allemal der Vernunft gemäß, daßsich ein Volk hauptsächlich mit solchen Arbeiten beschäf-tiget, wozu es alle erforderlichen Materialien undBedürfnisse in Handen hat. Sein Nahrungsstandist alsdenn von andern Völkern unabhanglich; indemdieselben außer Stande sind, demselben durch Vorent-haltung und Vertheurung der Materialien dabey Hin-dernisse in den Weg zu legen. Eben so wenig hak auchein solches Volk zu befürchten, daß andere Nationenseine Commcrcien hemmen können. Die meisten Waa-ren , welche die Fabriken liefern, gehören unter dienothwendigen Bedürfnisse, deren die Menfchen so wenigzur Bequemlichkeit des Lebens, als zu ihren Arbeiten,

«ntrathen können; indem die meisten Werkzeuge und

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