srL Dritte Abtheilung.
Nebenmakerialien zu allen nothwendigen Arbeiten durchdie Fabriken gewonnen werden. Da nun viele Lan-der, vermöge ihrer natürlichen Beschaffenheit, an denhauptsächlichsten Materialien zu den Fabriken Mangelleiden; so ist es so weit gefehlt, daß ein Volk, welchesvornehmlich mit Fabrikenwaaren handelte, in seinenCommercien von andern Völkern abhaiiglich seyn müß-te, daß es vielmehr im Stande seyn würde, anderriVölkern, die seine Waaren nicht entbehren könnten-hierinnen Gesehe vorzuschreiben^
Die Fabri- An der That weiß ich kein LaUd, welches so üben-der Hmip" reich, bevölkert und glücklich seyn könnte, als
gcgmstand Teutschland; wenn diejenigen, die es regieren, diein Teutsch- rechten Maaßregeln ergriffen. Teutschland könnteland seyn. Verbesserung seiner Landwirthschaft zweymal mehrEinwohner haben, und doch zu ihrem blnterhalt ge-nügsames Getreide zeugen. Es fehlet demselben ebenso wenig an andern Dingen zur Nothdurft und Be-quemlichkeit des Lebens. Seine Silbcrbergwerke sindeine Quelle unermeßlicher Reichthümer. Wenn manNur ein wenig überrechnet, wie viel auf dem Harz, inMeisten, in Tyrol> Karnthen und Böhmen, in Hesten-in der Grafschaft Manöfeld, und in so vielen andernzerstreueten Bergwerken in Teutschland/ alle WocheSilber zu gut gemacht wird; so ist die geringste Sum-ine , die vor eine jede Woche anzunehmen ist, zehn biszwölf tausend Mark Silber. Wir können also alleWochen um anderthalb Tonnen Goldes reicher werden,tvetm wir nur wollem Hierzu ist weiter nichts erfor-derlich-