Von den Fabriken überhaupt. 22z
derlich, als daß wir unsere Manufakturen in solchenStand setzen, daß siezn unserm eigenen Verbrauch zu-reichen, und kein Geld davor ansstießet. Unsere Fabri-ken aber müssen wir in solchen Flor bringen, daß da-von so viel Waaren ausgehen, als zu Balanzirung derMaterialien zu unsern Manufakturen, und der übrigenausländischen Products, die wir nach BeschaffenheitUnserer Himmelsgegend Nicht erzeugen können, erfor-derlich sind; und wer wollte zweifeln, daß wir esNicht in kurzem dahin bringen könnten, da die Naturunser Land durch die reichen Schätze seiner Minera-lien vorzüglich zum Flor der Fabriken geschickt ge-macht hat; und da wir uns von unsern Fabrikenwaa-ren den allergewissesten Absatz zu versprechen haben/weil die Nationen, welche die stärkste Handlung trei-ben, und alle südliche europäische Lander , sehr wenig
Mit Bergwerksproducten versehen sind, die ste dochsowohl zu ihren Manufakturen, als zu andern Be-dürfnissen und Bequemlichkeiten des Lebens, nichtentrathen können?
Wenn Man Nicht diejenigen Vater nachahmen' Guter Zu-tvill, welche ihre Kinder wegen ihrer guten Eigen- ^»d der-schaften niemals loben/ aus Furcht, daß ste von ihren Rutsch?Bemühungen, sich vollkommener zu machen, nach- land, derlassen möchten; so MUß man gestehen, daß der Zu- nochstand der Fabriken in Teutschland gar nicht schlecht wcrdmist. Wir sind Mit einer großen Menge von aller- kann.ley Arten von' Fabriken versehen, und die meistenWaaren, die Uns die Ausländer abnehmen, entstehen