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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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260
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26o m.Äbtheil. I. Abschn. n. Hauptst.

also beschaffenen Stangen auf ihrer Schiebebankdurch Eisen mit imtner engern Löchern ziehen, bisein Draht ohngefahr in der Dicke eines Toback-pfeifenstiels daraus wird. Alsdenn kommt er aufdie Ziehebank; und dll kk hikk gleichfalls immerdurch engere Löcher gezogen wird; so wird endlichein Draht von einer uiigeineiiien Feinheit daraus.Diese Feinheit ist nach den verschiedenen Endzwe.cken, wozu der Draht gebrauchet werden soll, sehrverschieden; wanneuhero man denselben nach denGraden der Feinheit mit Nummern benennet, inderen Erzählung wir uns nicht aufhalten wollen.Nummer eilfe ist in Teutschland gemeiniglich der fei-neste, und in der That so fein, als ein Haar. InHolland und Frankreich »nacht man ihn aber dochzuweilen etwas feiner, der alödenn Nunimer eilfeund ein halb genennet wird.

Don demPlattendes Drah-tes.

Aller Gold - Silber- und lionische Draht, wenner nach seinen verschiedenen Endzwecken zu seiner be-stimmten Feine gezogen ist, wird sodann geplättet;denn er mag als Lahn gebrauchet oder Seide undZwirn damit überzogen werden; so ist allemal dasPlatten nöthig; weil feiner Draht von diesen Artenniemals rund gebraucht wird. Zu diesem Plattenhat man eine eigene Maschine, welche eine Platt,mühle heißet, und bey welcher das Hauptwerk aufeine ungemein hellpolirte stählerne Walze ankommt,unter welcher der Draht weggehet. Durch diesesPlatten muß auch der Draht seiner» hauptsächlich-sten