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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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262
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s6r III. Abtheil. I. Abschn. II. Hauptst.

B«n Gold- Nachdem der Draht geplättet ist, so wird er an«bers Abwendet, die Seide und den Zwirn damit zu über,

ii'em spinnen, davon wir aber schon in dem vorhergehenden

Hauptstück gehandelt haben. In einigen Städtensind die Gold - und Silberspinncr eine besondere Hand-thierung, die von den Drahtziehern unterschieden sind;wie denn auch zuweilen die Platter eine besondere Pro-feßion sind. Dieses fand insonderheit ehedem Statt,ehe man große zusammenhangende Werke von Gold-und Silberfabriken errichtete; da denn die Verleger,welche gokd- und silberne Borden und Spitzen arbeitenließen, ihr Gold und Silber erstlich bey den Draht,ziehern, sodann bey den Platter», und endlich bey denSpinnern bearbeiten ließen, da es denn bey den Bor.denwirkern und Klöpplerinnen in die Arbeit kam. Alleindie heutige Einrichtung von großen Gold - und Silber,fabriken ist unstreitig viel bester und vortheilhaftiger;da denn die Drahtzieher, die nicht in Fabriken sind,sondern vor sich selbst arbeiten, gemeiniglich sich auchzum Platten und Spinnen einrichten.

Von Gold« Es ist noch übrig, daß wir etwas von denIu.berftk'wid welkerem, Gold - und Silberschmidten erwähnen; denntow ausführlich davon zu handeln, ist um deshalb nichtnöthig, weil sie nicht wohl unter demjenigen begrif-fen sind, was wir hier eigentlich unter Fabriken ver-stehen. Iuwelierer oder Goldarbeiter, wenn mansie von denjenigen Jmvelierern, die bloß mit Ju-welen handeln, sowohl als von den Silberschmidtenunterscheidet, find diejenigen, die aus Golde allerley

Kost-