Von Metallfabriken. 267
des, welche verursachen, daß die Handlungsbalanznicht auf dessen Seite ist, und die mithin nach undnach das Land vo» Geld entblößen. Es ist demnacheine weise Maxime vor einen Staat, die Kupferberg.werke auf alle Art zu befördern und zu unterstützen;und ehe man dieselben in Verfall gerathen ließe; sowürde es allemal besser fei)», den Grundsätzen derSchweden in Ansehung der Eifenbergwerke nachzuah.men, und den Gewerkschaften oder Eignern mit einemGeldbeytrag unter die Arme zu greifen.
Ich muß hier eine allgemeine Anmerkung machen, Gold. unddie nicht allein bey dem gegenwärtigen, sondern auchfast bey allen folgenden Abschnitten ihre Anwendung ^findet. Man muß nicht glauben, daß es die Gold. ein Landund Siberbcrgwcrke sind, die ein Land reich-kuschen; "ich-sondern die Bergwerke der unedlen Metalle, der ini-neralischen Salze und Farben und anderer Mineralienßnd es, welche dieses zehnrnal eher zu leisten im Stau,de sind. Der wahre Reichthum eines Landes ist der-jenige, welcher durch die Commercien in den Staateingehet. Dieser setzet voraus, daß er eine Fruchtdes Fleißes und der Arbeitsamkeit ist; und indem erdurch den Handel in das Land einließet, so belebet eralle Zweige des Nahrungsstandes; indem er sich in ^dieselben ausbreitet, jedermann zumFleiß und Geschick,lichkeit ermuntert und in den Stand setzet, sich dieBequemlichkeiten des Lebens zu verschaffen. Diese.
Wirkung kann man sich von dem Gold und Silber,welches die Bergwerke des Landes liefern, niemals
verspre.