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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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279
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Von Mcßmghütten. ' 279

hierinnen allen andern vorzuziehen ist. Es läßt sich auchaus einer Art immer besserer und geschmeidigerer Mes.sing verfertigen, als aus der andern. Auch hierinnenverdienet der aachische Gallmey den Vorzug. DieUrsache, warum sich aus verschiedenen Arten Gallmeykein guter Meßing verfertigen läßt, ist, weil zuweilendieses Mineral fremdartige Theilchen bey sich führet.Zuweilen ist er schwefelhaftig, oder mit KieS verun-reiniget, zuweilen ist er arsenikalisch und nicht seltenhalt er Bleyglanz in sich. OefterS ist er auch allzu-sehr eisenhaltig. Denn ob zwar aller Gallmey etwaseisenschüßig ist, welches ihm in geringer Proportionniemals schadet; so ist es doch einer der größten Feh-ler desselben, der sich am wenigsten abändern läßt,wenn er zu stark eisenhaltig ist. Einige von diesenFehlern des Gallmey werden gleich an dem Orte, woman ihn gräbt, verbessert; indem man ihn entwederbrennet oder schlämmet, durch welche letztere Arbeitinsonderheit der Bkeyganz ausgeschieden wird. Zu.weilen geschiehet auch das Brennen und Schlammenzugleich. Die flüchtigen fremdartigen Theilchen aberwerden dm-ch das vorhergehende Rösten des Gallmeyverjaget. Unterdessen ist dieses Rösten nicht allemalnöthig; und ein fleißiger und aufmerksamer Aufsehereiner Meßinghütte soll dieses Rösten niemals ohneNoth vornehmen; weil eö sowohl mehr Kosten verur-sachet, als es auch unmöglich ist, daß nicht bey jedemRösten etwas ansehnliches von Zink mit verjaget wer-den sollte, als welcher selbst ein flüchtiges Wesen ist.Die größte Geschicklichkeit eines solchen Aufsehers be.

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