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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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289
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Von Kupfer - und Meßinghämmerii.

schmidte und Meßingschlager haben welker nichts zuthun - als daß sie das zu bearbeitende Metall dergestaltunter dem Hammer rücken und bewegen, als es dieAbsicht der Arbeit, nach Maaßgebung der Ausdch.nung, die es erhalten soll, erfordert - als worinne» ihrevornehmste Geschicklichkeit bestehet. Da sowohl zuSchmelzung der Metalle - als weil sie von Zeit zuZeit glühend gemacht werden müssen, um die AuSdeh^nung unter dem Hammer desto besser zu vertragen-en starkes von der Luft erregtes Feuer erfordert wird;so wird das dazu nöthige gedoppelte Gebläse gleichfallshon dem Wasser getrieben:

Es ist folglich schlechterdings nothwendig- daß Wo solch«öiefe Hammerwerke an einem fließenden Wasser an- Hammcr-geleget werden müssen. Unterdessen ist ein jeder mit-telmaßiger Bach dazu dienlich; weil die Anstalt leicht sind.solchergestalt eingerichtet werden kann - daß das Was-ser vön oben auf die Räder fallt. Die Bequemlich^keit eines FlusseS muß also nicht eben die Hauptabsichtbey Anlegung dieser Werke seyn; sondern, da sie einegroße Menge Kohlen consumiren, so ist allemal derHauptbetracht darauf zu machen, daß die Kohlenwohlfeil zu haben sind. Sie sind also in großen Wal-dungen, oder doch in der Nahe derselben, anzulegen-wö die Kohlen weder an sich selbst, noch durch dasFuhrlohn, hoch zu stehen kommen; und in solchen Ge-genden, wo sich alsdenn auch leicht ein dazu dienlicherBach oder Fluß finden wird, ist die Anlegung solcherWerke der nützlichste Gebrauch, den man von über-ilkanufacr. u. Zabrik, ll Th: T siüßi-